Arbeitssicherheit in der modernen, smarten Fabrik

Seit Anbruch des Indus­triezeital­ters haben neue Tech­nolo­gien beständig die Art und Weise verän­dert, wie wir arbeit­en. Diesen Wan­del hat die dig­i­tale Rev­o­lu­tion weit­er beschle­u­nigt. Indus­trielle Her­stel­lung­sprozesse haben sich manch­mal alle paar Jahre vol­lkom­men verän­dert.

Nun ste­ht eine neue Umwälzung bevor. Cyber-physis­chen Sys­teme wer­den so intel­li­gent, dass sie Pro­duk­tion­sprozesse selb­st definieren und autonom steuern kön­nen. Arbeit­splätze verän­dern sich ständig – je nach Auf­trag.

In solchen smarten Fab­riken sind ehe­mals vorgenommene Gefahrenein­schätzun­gen über­holt. Arbeit­nehmer sehen sich neuen Gefahren aus­ge­set­zt, die von tox­is­chen Mate­ri­alien oder unbekan­nten Maschi­nen und Anla­gen aus­ge­hen.

 

Arbeitsschutz von dynamischen Arbeitsplätzen

Sicher­heit­saspek­te im Auge zu behal­ten, ist unser Kerngeschäft. In UL-Ser­vices steck­en mehr als 100 Jahre lange Erfahrung über explo­sion­s­ge­fährdete Bere­iche, Arbeitssicher­heit, Feuer­sicher­heit und der Sicher­heit von Bau­ma­te­ri­alien.

Wir haben immer den Men­schen im Fokus – und rund um ihn die tech­nis­che Entwick­lung. Wie sich Geräte sowie Prozesse rund um indus­trielle Maschi­nen verän­dern, erken­nen wir, weil UL-Inge­nieure seit vie­len Jahren täglich 3D-Druck­er, IoT-Sys­teme und Anla­gen über­prüfen und zer­ti­fizieren.

Ver­hal­ten sich Arbeit­splätze so dynamisch, muss es auch der Arbeitss­chutz tun. Er muss eben­so dynamisch umset­zbar sein. Das kön­nen nur neue dig­i­tale Lösun­gen leis­ten.

Daher bietet UL Sicher­heit­slö­sun­gen an, die von Vir­tu­al-Real­i­ty E-Learn­ing bis hin zum nach­halti­gen Unfall- und Präven­tions-Man­age­ment reichen. Diese Tools unter­stützen und ergänzen die UL-Beratungsleis­tun­gen.

Das UL-Konzept für das sichere Zusam­men­spiel von Men­schen und Maschi­nen in der smarten Fab­rik baut auf vier Ebe­nen auf.

 

Vier Ebenen für ganzheitliche Arbeitsplatzsicherheit

Ele­men­tar ist, dass Maschi­nen sachgerecht instal­liert sind. Anla­gen und Prozesse müssen sich­er inte­gri­ert und aufeinan­der abges­timmt wer­den. Solche Aspek­te klären die UL-Safe­ty-Gap-Assess­ments. UL-Inge­nieure inspizieren Fab­riken, sprechen mit den Arbeit­skräften und entwick­eln eine ganzheitliche Sicher­heitsstrate­gie.

UL misst dabei beispiel­sweise die Emis­sio­nen in Fab­rikhallen mit 3D-Druck­ern, um diese bess­er kon­trol­lieren zu kön­nen. Denn bis­lang ist noch unbekan­nt, welche Auswirkun­gen Chemikalien und Fein­par­tikeln aus 3D-Druck­ern auf die Gesund­heit haben. UL führt dazu ein Forschung­spro­jekt durch, um Par­tikele­mis­sio­nen mit ver­schiede­nen 3D-Druck­tech­nolo­gien und -mate­ri­alien zu charak­ter­isieren.

Auf der zweit­en Ebene geht es um die Inter­ak­tion der Mitar­beit­er mit Maschi­nen. Unternehmen müssen sich­er­stellen, dass ihre Maschi­nen nie­man­den gefährdet. Im diesem Bere­ich der funk­tionellen Sicher­heit müssen in der smarten Fab­rik Arbeitss­chutzrichtlin­ien gel­ten, die sich adap­tiv ver­hal­ten und stets up-to-date sind. Beauf­tragte für Arbeitss­chutz und funk­tionale Sicher­heit erhal­ten dazu Prozes­sun­ter­stützung durch UL-Lösun­gen, welche die Arbeitss­chutzrichtlin­ien track­en.

 

Mitarbeiter motivieren mit Virtual Reality

Unter­stützung erhal­ten Arbeitss­chutzver­ant­wortliche durch E-Learn­ing-Lösun­gen, die Mitar­beit­er schulen und motivieren. Das ist der dritte Bere­ich des UL-Konzepts. UL bietet mehr als 900 Kurse zu jeglichem The­ma in Arbeit­splatzsicher­heit und in ver­schiede­nen Sprachen an.

Dazu gehört auch eine Vir­tu­al-Real­i­ty-Lösung für indi­vidu­elle, auf das Unternehmen bezo­gene Train­ings. Um diesen Ser­vice umzuset­zen, schaut sich ein UL-Experte die Fab­rikhalle an und erstellt einen Online-Kurse in Vir­tu­al Real­i­ty-Tech­nolo­gie. Die Mitar­beit­er set­zten dann eine Vir­tu­al Real­i­ty-Brillen auf und gehen durch die Pro­duk­tion­sstädte. Kom­men sie zu ein­er Mas­chine, blendet die Brille Hin­weise ein und fragt, was hier zu beacht­en ist.

Durch dieses Train­ing wer­den sich Arbeit­er bewusster, wie eine sichere Arbeit­sumge­bung ausse­hen müsste. Unternehmen, die neue Anla­gen auf­bauen, senken mit der UL-Lösung beträchtlich ihren Aufwand, ihre Mitar­beit­er zu schulen.

Dieses Engage­ment zielt zudem darauf ab, eine Sicher­heit­skul­tur inner­halb des Unternehmens zu schaf­fen. Es motiviert Mitar­beit­er, beispiel­sweise eine spezielle App auf ihrem Smart­phone zu nutzen, mit der sie rel­e­vante Beobach­tun­gen wie etwa eine große Pfütze in der Lager­halle im Sicher­heits­man­age­ment zu doku­men­tieren. Und so dazu beizu­tra­gen, proak­tiv für mehr Sicher­heit tätig zu wer­den.

 

Risiken im System tracken

Passiert doch ein­mal etwas, greift das zen­trale UL-Unfall- und Risiko-Man­age­ment für Arbeitssicher­heit. Diese Online-Plat­tform hil­ft, Vor­fälle zu man­a­gen und gle­ichzeit­ig alle Dat­en zen­tral zu erfassen. Kon­so­li­diert man diese, lassen sich Unfallschw­er­punk­te erken­nen und präven­tiv vorge­hen.

Darüber hin­aus hil­ft dieses ein­heitliche Sicher­heits­man­age­ment Unternehmen, Sicher­heit­sprak­tiken gren­züber­greifend zu stan­dar­d­isieren

Im Zusam­men­spiel dieser vier Ebe­nen sor­gen die Sicher­heits-Tools und UL-Ser­vices für größt­mögliche Sicher­heit im Zusam­men­spiel von Men­schen und Maschi­nen.

Damit unter­stützen sie auch die Unternehmen, auf dem Weg sind in die neue, dig­i­tale Welt. Denn diesen obliegt es, die damit ver­bun­de­nen Risiken und Chan­cen gegeneinan­der abzuwä­gen und die tech­nol­o­gis­chen Möglichkeit­en mit Blick auf ihre Mitar­beit­er opti­mal einzuset­zen. Für die Umset­zung benöti­gen sie aber immer ihre Mitar­beit­er. Denn let­z­tendlich ist es der Men­sch, der die Sicher­heit schafft.

Möcht­en Sie mehr darüber erfahren, wie wir Sie im Bere­ich Arbeitssicher­heit unter­stützen kön­nen, kon­tak­tieren Sie unsere Experten.