Anti-Counterfeiting: Lösungen zum Schutz vor Produkt- und Markenfälschungen

Von Ladegeräten, Akkus, Leucht­mit­teln oder elek­tro­n­is­chen Bauteilen bis hin zu Sports­chuhen, Uhren oder Par­füms – in nahezu jed­er Branche ist die Her­stel­lung und der Verkauf von gefälscht­en Waren ein wach­sendes Prob­lem für Pro­duzen­ten und Händler. Etwa 2,5 Prozent aller glob­alen Importe ent­fall­en bere­its auf gefälschte und nachgeahmte Pro­duk­te – das entspricht einem Wert von ein­er hal­ben Bil­lion US-Dol­lar pro Jahr, so die Organ­i­sa­tion für wirtschaftliche Zusam­me­nar­beit und Entwick­lung OECD und das Amt für geistiges Eigen­tum der Europäis­chen Union EUIPO in einem Bericht von 2016.

Pro­duk­t­fälschun­gen und gefälschte Sicher­heit­sprüfze­ichen bedro­hen somit zunehmend Unternehmen, Marken und ihren Umsatz, aber vor allem: ihre Kun­den. Denn meist wer­den die Fälschun­gen und Pla­giate nicht nach gel­tenden Sicher­heitsvorschriften und tech­nis­chen Stan­dards hergestellt, beste­hen oft aus Mate­ri­alien und Bauteilen mit man­gel­nder Qual­ität oder wer­den fehler­haft ver­ar­beit­et. Die Folge: erhe­bliche Sicher­heit­srisiken. Beispiele sind falsche Verk­a­belun­gen, die zu einem Strom­schlag oder erhöhter Brandge­fahr führen kön­nen, oder gesund­heits­ge­fährdende Mate­ri­alien und Inhaltsstoffe. Aber auch die gegebe­nen­falls kürzere Lebens­dauer und schlechtere Qual­ität der Pro­duk­te kön­nen sich neg­a­tiv auf die Wahrnehmung und Rep­u­ta­tion der betrof­fe­nen Marken auswirken.

 

Kunden, Produkte und Marken strategisch schützen

Sich erfol­gre­ich gegen Pro­duk­t­pi­ra­terie zu wehren, kann mehrere Jahre dauern und über­steigt die finanziellen Möglichkeit­en vor allem kleiner­er Unternehmen schnell. Viele Her­steller haben daher bere­its Schritte unter­nom­men, um das Risiko zu reduzieren, Opfer von Pro­duk­t­fälsch­ern zu wer­den. Zum Beispiel durch eine stärkere Überwachung der Liefer­kette und des Wis­senstrans­fers oder durch zusät­zliche Sicher­heits­fea­tures wie Holo­gramme oder Mag­net­streifen.

Die wichtig­ste Voraus­set­zung jedoch, um das Risiko durch Fälschun­gen langfristig zu senken, ist eine umfassende Marken­schutzs­trate­gie, die den indi­vidu­ellen Anforderun­gen und möglichen Schwach­stellen des jew­eili­gen Unternehmens entspricht und regelmäßig über­prüft sowie gegebe­nen­falls angepasst wird. Zu den wesentlichen Ele­menten ein­er effek­tiv­en Marken­schutzs­trate­gie zählen etwa eine sorgfältige Risiko­analyse, die Inte­gra­tion aktueller Sicher­heits­fea­tures in das Pro­duk­t­de­sign, die umfassende rechtliche Absicherung von Paten­ten, Marken und Urhe­ber­recht­en sowie juris­tisch gegen jede Form von Marken­rechtsver­let­zun­gen und Ver­let­zun­gen des geisti­gen Eigen­tums vorzuge­hen.

 

Lösungen von UL

UL hat sich verpflichtet, Marken­schutzini­tia­tiv­en zu ver­fol­gen, die die Integrität der UL Marken­fam­i­lie schützen und bewahren. Für die Bekämp­fung von Fälschun­gen, Pira­terie und anderen For­men des Dieb­stahls geisti­gen Eigen­tums arbeit­et UL daher seit Langem eng mit Kun­den sowie Einzel­händlern und glob­alen Strafver­fol­gungs­be­hör­den zusam­men.

Wir unter­stützen Behör­den wie INTERPOL und EUROPOL bei ihren Ermit­tlun­gen, um Pro­duk­te mit gefälscht­en UL-Prüfze­ichen vom Markt zu ent­fer­nen und um die Ver­ant­wortlichen für deren Her­stel­lung und Ver­bre­itung aufzus­püren. Gemein­sam mit unseren Kun­den arbeit­en wir zudem an Lösun­gen, die den Strom dieser poten­ziell gefährlichen Güter eindäm­men. So hat UL beispiel­sweise zusam­men mit dem Tech­nolo­gie­un­ternehmen Apple die Gefahren gefälschter iPhone-Adapter mit UL-Prüfze­ichen aufgezeigt und mehrere Strafver­fol­gungs­maß­nah­men zur Besei­t­i­gung dieser unter­stützt.

Hier gelan­gen Sie zur Case Study.

UL Kun­den prof­i­tieren auch von der Möglichkeit, das Know-how der UL Marken­schutz-Experten voll zu nutzen, inklu­sive

  • Zusam­me­nar­beit mit glob­alen Strafver­fol­gungs­be­hör­den und Unter­stützung bei Ermit­tlun­gen,
  • Unter­stützung bei der Entwick­lung von indi­vidu­ellen eLearn­ing-Kursen für die Schu­lung von Mitar­beit­ern oder Zoll- und Strafver­fol­gungs­be­hör­den – geliefert durch das IP-Crime Col­lege (iipcic.org), ein­er Ini­tia­tive von UL und INTERPOL,
  • Net­work­ing mit glob­alen Strafver­fol­gungs­be­hör­den und pri­vat­en Akteuren durch UL Marken­schutz-Kon­feren­zen und Work­shops.

Dieser facetten­re­iche Ansatz von UL, beste­hend aus Aufk­lärung, Durch­set­zung mit ein­er Null-Tol­er­anz-Poli­tik und Part­ner­schaften hil­ft, Fälsch­ern das Handw­erk zu leg­en, die Sicher­heit der Ver­brauch­er auf der ganzen Welt zu erhöhen und die UL Marken­fam­i­lie zu schützen.

Möcht­en Sie mehr darüber erfahren, wie wir Sie bei der Fälschungssicherung unter­stützen kön­nen, kon­tak­tieren Sie unsere Experten.