Transaction Security: Sichere Verbindungen für die Industrie von morgen

Die zunehmende Digitalisierung von Fertigungsprozessen, der Weg zur Smart Factory, verspricht für viele Unternehmen eine bessere Performance bei minimierten Kosten und zugleich wertvolle Insights über die Produktionsabläufe. Kurzum: mehr Effizienz. Doch das Internet of Things (IoT), das Produkte, Maschinen und ganze Infrastrukturen vernetzt und so die intelligente Kommunikation zwischen ihnen ermöglicht, birgt auch Risiken.

 

Transaktionen und Zugriffe sichern

Um diesen Risiken zu begegnen, müssen die IoT-Verbindungen vor allem eines sein: sicher. Denn sobald Maschinen übers Internet miteinander kommunizieren, werden sie zum potentiellen Angriffsziel für Hacker und Industriespionage. Die lückenlose Absicherung aller Transaktionen, vom Daten- und Zahlungsverkehr zwischen Maschinen bis hin zu Fernwartungszugriffen, ist somit unverzichtbar, um Gefahren durch Cyber-Kriminalität zu minimieren und konstant störungsfreie Fertigungsprozesse zu gewährleisten. Doch bisher gibt es noch keine verbindlichen Sicherheitsstandards dafür, weder für neue Maschinen mit bereits vorhandenen, noch für bestehende Maschinen mit nachgerüsteten IoT-Funktionalitäten, und erst recht nicht für die interoperable Vernetzung von beiden.

 

Erfahrener Wegbegleiter der digitalen Transformation

In allen Fällen bietet UL Hilfe und ebnet den Weg für eine vertrauenswürdige digitale Fertigungstransformation. In vernetzten industriellen Infrastrukturen kann UL die Sicherheit aller Komponenten, Internetverbindungen und Steuerungssoftware prüfen und Unternehmen bei der Entwicklung sicherer Systeme unterstützen. Die UL-Services umfassen dabei Beratung, Schulungen und Dienstleistungen zu Sicherheit, Compliance und Interoperabilität sowie Test-Tools, die während des gesamten Prozesses, selbst schon bei der Entwicklung und Implementierung neuer Technologien, zum Einsatz kommen.

Kunden profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung von UL, was Transaktionssicherheit in den Bereichen Banken und Zahlungsverkehr, Mobilgeräte, Software, Automotive, öffentlicher Personennahverkehr, Identitätsmanagement, eHealth und öffentliche Verwaltung anbetrifft. Unter anderem bietet UL Know-how und Dienstleistungen rund um

  • kartenbasierte sowie mobile und kontaktlose Zahlungslösungen mit den Schwerpunkten Digital Enablement, Tokenisierung, Host Card Emulation (HCE), cloudbasiertes Payment, Sofortzahlungen und EMV-Chips. Zu den Kunden in diesem Bereich gehören zum Beispiel Mastercard, Visa und American Express.
  • NFC/TSM-Lösungen und -Implementierungen, Mobile Wallets, SIMs, Embedded SIMs (eUICC) und Secure Elements
  • kundenbasiertes Ticketing, mobile Ticketing und E-Ticketing (AFC) sowie intelligente Verkehrssysteme
  • digitale Identitäten und Datensicherheit von E-Identifikationslösungen, einschließlich E-Gouvernment-Dienstleistungen, Biometrie und Automatisierung von Grenzkontrollen.

 

Anwendungsbeispiel: Sicherheit im Zahlungsverkehr

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet UL gemeinsam mit Banken, Mobilfunknetzbetreibern, Regierungsstellen, öffentlichen Nahverkehrsbetrieben und anderen Anbietern daran, Zahlungssysteme verlässlich, normenkonform und weltweit interoperabel zu machen. Die UL Experten unterstützen internationale Zahlungsanbieter wie Visa mit Prüftools zur Validierung, Zertifizierung, Funktions- und Sicherheitsprüfung für kontaktbehaftete und kontaktlose Payment-Produkte. Zudem berät das erfahrene Team bei der Implementierung von mobile Payment, EMV-Lösungen und cloudbasierten Bezahlmodellen.

Diese Kompetenzen nutzt UL auch bei der Absicherung von Machine-to-Maschine (M2M)-Payments in der Industrie 4.0, bei der sich Maschinen verschiedener Unternehmen selbstständig für erledigte Dienste bezahlen. UL kann die Sicherheit der verbundenen Geräte, sowie der eingesetzten Software- und Cloud-Lösungen verlässlich prüfen und bewerten.

 

Anwendungsbeispiel: Sicherheit des Fernzugriffs

Im Bereich Automotive testet und bewertet UL für Kunden wie Ford, Chrysler, Toyota, BMW und Land Rover unter anderem elektronische Komponenten, vom ABS-Modul bis hin zu komplexen Infotainment-Systemen mit integrierten Funktechnologien, nach globalen OEM-Standards. Zugleich stellt UL als Partner für die Automobilindustrie sicher, dass fahrzeuginterne Systeme und die Kommunikation vom und zum Fahrzeug geschützt sind. UL kombiniert dafür verschiedene Tests, um den Sicherheits- und Risikograd von Software in Fahrzeugsystemen zu bestimmen.

Dieses Wissen kommt UL zugute, wenn es darum geht, den Fernzugriff auf vernetzte Maschinen, zum Beispiel für die externe Steuerung oder Wartung, abzusichern. Dabei wird genau festgelegt und geprüft, welcher Nutzer bzw. welches IoT-Gerät wann, wie und in welchem Umfang autorisiert ist, auf das System zuzugreifen.

All das macht UL zum verlässlichen Transaction Security Partner auf dem Weg zur Industrie von morgen.

Erfahren Sie mehr auf der UL Transaction Security Website.

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